1984
George Orwell
Im totalitären Ozeanien überwacht der Große Bruder jeden Schritt. Winston Smith versucht, seine eigenen Gedanken zu retten. Orwells berühmteste Dystopie.
Worum geht es?
George Orwells Roman aus dem Jahr 1949 ist eines der wichtigsten Bücher des 20. Jahrhunderts – und ist seit der NSA-Affäre und der Trump-Ära mehrfach wieder ganz oben in den Bestseller-Listen gelandet. Ozeanien, eine totalitäre Diktatur, in der jeder Gedanke kontrolliert wird, Geschichte permanent umgeschrieben wird und der Große Bruder durch Teleschirme jeden Schritt beobachtet. Winston Smith, ein einfacher Beamter im Wahrheitsministerium, beginnt eine verbotene Affäre mit der jungen Julia – und träumt vom Aufstand. Orwells Begriffe – Doublethink, Newspeak, Big Brother, Gedankenpolizei – sind Teil unseres Vokabulars geworden. Das Buch ist erschütternd, schmerzhaft, am Ende fast unerträglich – aber Pflichtprogramm. Eines der wichtigsten Bücher, die ein gebildeter Mensch kennen sollte.
Für wen lohnt es sich?
Für politisch Wache
Wer Demokratie, Pressefreiheit und Wahrheit ernst nimmt, sollte 1984 gehört haben.
Für Klassiker-Hörer
Das Buch ist 76 Jahre alt und liest sich wie eben geschrieben.
Für Dystopie-Fans
Mutter aller modernen Dystopien. Ohne 1984 keine Tribute von Panem, kein Report der Magd.
Eher nichts für dich wenn …
Wer ein versöhnliches Ende braucht, sollte zu einem anderen Buch greifen. Orwell verweigert konsequent jede Hoffnung – das ist seine Schärfe.
„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“
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