
Alles Licht, das wir nicht sehen
Anthony Doerr
Die blinde Marie-Laure in Paris und der deutsche Soldat Werner – ihre Wege kreuzen sich im belagerten Saint-Malo. Anthony Doerrs Pulitzer-Roman.
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Worum geht es?
Anthony Doerrs Roman, ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2015, ist eines der schönsten und schmerzhaftesten Bücher über den Zweiten Weltkrieg. Marie-Laure LeBlanc, ein junges, blindes Mädchen in Paris, muss mit ihrem Vater vor den Deutschen fliehen – ans Meer, nach Saint-Malo. Werner Pfennig, ein deutscher Waisenjunge mit einem Talent für Radiotechnik, wird in einer NS-Eliteschule ausgebildet und schließlich in den Krieg geschickt. Ihre Wege kreuzen sich in der belagerten Stadt Saint-Malo, August 1944, während die Stadt unter Bombenhagel zerfällt. Doerr schreibt in kurzen, lyrischen Kapiteln, fast wie ein Prosagedicht. Verfilmt als Netflix-Serie. Eines dieser Bücher, die man nicht hört, sondern erlebt.
Für wen lohnt es sich?
Für Liebhaber literarischer Romane
Wer Donna Tartt oder Robert Seethaler mag, findet hier eine Sprache der Spitzenklasse.
Für historisch Interessierte
Saint-Malo, NS-Eliteschulen, Pariser Naturhistorisches Museum – alles akribisch recherchiert.
Für emotional offene Hörer
Das Buch geht tief. Man liest nicht – man fühlt.
Eher nichts für dich wenn …
Wer Tempo und klare Plots braucht, wird in Doerrs lyrischer, sprunghafter Erzählung verloren gehen.
„Was nicht gesehen werden kann, ist nicht weniger real. Manchmal sogar wirklicher als das, was vor unseren Augen liegt.“




