
American Gods
Neil Gaiman
Shadow Moon kommt aus dem Gefängnis und findet sich in einem Krieg wieder: Die alten Götter der Einwanderer kämpfen gegen die neuen Götter der Moderne.
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Worum geht es?
Neil Gaimans modernes Fantasy-Epos verbindet Götter, Mythologie und Roadtrip durch ein bizarres Amerika. Shadow Moon wird aus dem Gefängnis entlassen – nur um zu erfahren, dass seine Frau bei einem Autounfall gestorben ist. Auf der Heimfahrt trifft er den geheimnisvollen Mr. Wednesday, der ihn als Leibwächter anheuert. Was Shadow nicht weiß: Wednesday ist Odin – einer der alten Götter, die einst von Einwanderern nach Amerika gebracht wurden und nun fast vergessen sind. Ein Krieg bahnt sich an: Alte Götter (Wuotan, Anansi, Mr. Nancy) gegen neue Götter (Medien, Technologie, Marktwirtschaft). Gaiman schreibt mit lakonischem Humor und düsterer Magie, schickt seinen Helden quer durch ein Amerika, das viel mehr Schichten hat, als es vorgibt. Verfilmt als Starz-Serie, aber das Buch ist tiefer.
Für wen lohnt es sich?
Für Mythologie-Fans
Götter aus aller Welt, klug und manchmal komisch reinterpretiert.
Für Gaiman-Einsteiger
Sein wichtigster Roman – idealer Einstieg in sein Werk.
Für Roadtrip-Liebhaber
Eine Reise durch ein Amerika, das du so noch nicht gehört hast.
Eher nichts für dich wenn …
Wer klare Fantasy-Strukturen mag, wird Gaimans episodischen Stil ungewohnt finden.
„Götter sterben nicht, wenn niemand mehr an sie glaubt. Sie werden nur arm. Und arme Götter werden gefährlich.“




