
Befreit
Tara Westover
Aufgewachsen ohne Schule, ohne Arzt, in einer fundamentalistischen Mormonenfamilie. Mit 17 betritt Tara Westover erstmals einen Klassenraum – und beginnt einen unmöglichen Weg.
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Worum geht es?
Tara Westover wurde nicht in einem Krankenhaus geboren – ihre Familie misstraute Ärzten. Sie hat keine Geburtsurkunde. Sie ging nie zur Schule. In den Bergen Idahos, in einer fundamentalistischen Mormonenfamilie, bereitete sich Vater Gene auf den Weltuntergang vor, während Mutter selbstgebraute Tinkturen herstellte. Als Tara mit 17 entscheidet, dass sie die Universität besuchen will, beginnt der vielleicht unwahrscheinlichste Bildungsweg unserer Zeit – sie schafft es ans Cambridge und Harvard. Doch die wahre Geschichte ist nicht der akademische Erfolg, sondern der Preis dafür: der Bruch mit der Familie, die Erkenntnis, dass die eigenen Erinnerungen manipuliert wurden, das Ringen um eine Identität, die kein Zuhause mehr hat. Eines der beeindruckendsten Memoiren des 21. Jahrhunderts.
Für wen lohnt es sich?
Für Memoiren-Liebhaber
Wenn du Becoming oder Greenlights mochtest, ist Befreit das nächste Buch deiner Liste.
Für Bildungsfans
Eine Liebeserklärung an die transformative Kraft von Schule, Lehrern und Lernen.
Für Familien-Therapeuten und -Patienten
Die Auseinandersetzung mit toxischer Familiendynamik ist ehrlich und lehrreich zugleich.
Eher nichts für dich wenn …
Wer mit Themen wie häuslicher Gewalt und religiösem Fundamentalismus nicht umgehen kann, sollte vorsichtig sein – Westover beschönigt nichts.
„Mein Leben wurde von zwei Stimmen erzählt, der Stimme meiner Erinnerung und der Stimme der Wahrheit.“




