
Buddenbrooks
Thomas Mann
Eine Lübecker Kaufmannsfamilie über vier Generationen – ihr Aufstieg, ihr Verfall. Thomas Manns Welterfolg, für den er den Nobelpreis bekam.
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Worum geht es?
Thomas Manns Erstlingsroman aus dem Jahr 1901 wurde zu einem der wichtigsten deutschen Romane – und brachte ihm 1929 den Nobelpreis für Literatur. Die Buddenbrooks sind eine wohlhabende Lübecker Kaufmannsfamilie. Mann erzählt ihre Geschichte über vier Generationen – von der Hochzeit Johanns 1835 bis zum Tod des jungen Hanno gegen Ende des Jahrhunderts. Wir sehen, wie eine Familie aufsteigt, glänzt – und langsam zerfällt. Wie geschäftliche Pragmatik durch künstlerische Sensibilität ersetzt wird. Wie das Bürgertum des 19. Jahrhunderts seinen Halt verliert. Mann schreibt mit ironischer Liebe zu seiner Familie (das Buch ist autobiografisch inspiriert), mit deutschem Realismus und einem Sinn für Detail, der süchtig macht. Eines der wichtigsten Bücher der deutschen Sprache.
Für wen lohnt es sich?
Für Klassiker-Liebhaber
Wer ernsthafte deutsche Literatur kennen will, muss Mann gelesen haben.
Für Familiensaga-Hörer
Vier Generationen, dutzende Figuren – wer Sagas liebt, wird belohnt.
Für lange Strecken
32 Stunden, die wie 10 vergehen. Pure Erzählmagie.
Eher nichts für dich wenn …
Wer modernes, schnelles Erzählen mag, wird Manns ausführlich-ironischen Stil schwer ertragen.
„Eine Familie ist wie ein Haus. Solange jeder Stein an seinem Platz bleibt, steht es. Wenn ein einziger sich rührt, beginnt der Verfall.“




