
Das Joshua-Profil
Sebastian Fitzek
Ein Algorithmus prognostiziert: Du wirst innerhalb der nächsten zwei Wochen eine schwere Straftat begehen. Max Rhode wird identifiziert. Er hat 14 Tage.
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Worum geht es?
Sebastian Fitzeks erstaunlich vorausschauender Roman von 2015 entwirft ein dystopisches Szenario, das heute fast Realität ist: Ein neuer Geheimdienst nutzt einen Algorithmus, der berechnen kann, wer in naher Zukunft eine Straftat begehen wird. Max Rhode, ein erfolgloser Schriftsteller, wird als Hochrisiko eingestuft. Er hat 14 Tage, bis das System ihn präventiv aus dem Verkehr zieht. Aber Max ist sich keiner Schuld bewusst. Während er versucht, das System zu hinterfragen, wird er Stück für Stück in eine Welt gezogen, in der Big Data, Manipulation und persönliche Tragödien sich vermischen. Fitzek zeigt, wie Algorithmen Realität schaffen können – und wie schwer es ist, ihr zu entkommen, wenn niemand mehr fragt, ob sie stimmt. Cleverer Thriller mit erstaunlich aktuellem Bezug.
Für wen lohnt es sich?
Für Black-Mirror-Fans
Wenn dir die Serie gefällt, ist das die deutsche Buchvariante – und sie war früher dran.
Für Datenschutz-Bewusste
Pflichtprogramm, um die Risiken algorithmischer Vorhersage zu verstehen.
Für Fitzek-Sammler
Einer seiner anspruchsvolleren Romane – Plot mit Tiefe.
Eher nichts für dich wenn …
Wer Fitzek nur für klassische Twist-Thriller mag, wird hier ein bisschen mehr Konzept erleben – nicht jeder findet das gleich gut.
„Wenn ein Algorithmus sagt, du wirst böse, ist es egal, ob du böse warst. Du wirst es. Allein durch das Gesagtsein.“




