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Cover von Der Report der Magd – Margaret Atwood
KlassikerDystopie

Der Report der Magd

Margaret Atwood

4.6(18.900 Bewertungen) 11 Std. 38 Min. Sandra SchwittauErschienen: 1985

In der Republik Gilead sind Frauen rechtlos. Die fruchtbaren werden als "Mägde" zur Reproduktion gezwungen. Offred ist eine von ihnen.

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Worum geht es?

Margaret Atwoods 1985 erschienener Roman wurde durch die Hulu-Serie The Handmaid's Tale weltweit neu entdeckt – und durch politische Entwicklungen (Roe v. Wade) aktueller denn je. In einer dystopischen, theokratischen Diktatur, die die USA ersetzt hat, sind Frauen entrechtet. Die wenigen noch fruchtbaren werden als "Mägde" zugewiesenen Männern zur Reproduktion zugewiesen – institutionalisierte Vergewaltigung im Namen Gottes. Offred ("of Fred" – sie gehört Fred) erzählt aus ihrem Alltag, ihren Erinnerungen an die Zeit davor, ihren stillen Akten des Widerstands. Atwood schreibt klar, präzise und gleichzeitig poetisch. Das Buch ist erschütternd, schmerzhaft und zwingend notwendig – ein Manifest gegen jede theokratische Vereinnahmung der Reproduktion.

Kurzfazit

Eines der wichtigsten feministischen Bücher des 20. Jahrhunderts – durch die Serie und politische Entwicklungen aktueller denn je. Erschütternd, präzise, notwendig. Kein leichter Stoff, aber einer, der bleibt.

Hörerlebnis

Sandra Schwittau gibt Offred eine fast tonlose, eindringliche Verzweiflung, die schwer auszuhalten und genau deshalb so stark ist. Das Hörbuch fordert: Es braucht Konzentration und Verträglichkeit für harte Themen, belohnt aber mit einer der intensivsten Lesungen des Genres.

Was hängen bleibt

Was Der Report der Magd als Hörbuch ausmacht

Gilead von innen

Die Ich-Perspektive macht die entrechtete Welt unmittelbar und beklemmend erlebbar.

Stiller Widerstand

Offreds kleine Akte des Aufbegehrens tragen die Spannung mehr als jede Action.

Brandaktuell

Seit dem Kippen von Roe v. Wade liest sich der Roman wie ein Kommentar zur Gegenwart.

Schwittaus Verzweiflung

Eine ungewöhnliche, fast tonlose Lesung, die unter die Haut geht.

Für wen lohnt es sich?

Für politisch Engagierte

Wer sich für Frauenrechte und Demokratie interessiert, hat hier das Schlüsselbuch.

Für Serien-Fans

Wenn du die Serie gesehen hast: Das Buch ist konzentrierter und stellenweise härter.

Für Dystopie-Liebhaber

Mit 1984 und Schöne neue Welt eines der wichtigsten Werke des Genres.

Eher nichts für dich wenn …

Wer mit Themen wie sexueller Gewalt und systematischer Unterdrückung nicht umgehen kann, sollte vorsichtig sein.

Nolite te bastardes carborundorum. Lass dich nicht von den Schweinen unterkriegen.

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