
Die Wanderhure
Iny Lorentz
Konstanz, 1410: Marie wird vor ihrer Hochzeit fälschlich der Unzucht beschuldigt. Aus Schande wird Rache. Eine der beliebtesten deutschen Historiensagen.
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Worum geht es?
Iny Lorentz (Pseudonym des Autoren-Ehepaars Iny und Elmar Klocke) hat mit Die Wanderhure das deutsche Historiengenre maßgeblich geprägt. Konstanz, 1410: Marie Schärerin steht vor der Hochzeit mit dem Sohn eines reichen Patriziers. Doch sie weist die Avancen eines Adligen zurück – und der rächt sich. Marie wird als Hure verleumdet, aus der Stadt vertrieben, gerät auf der Straße in die Hände von rohen Männern. Was als Erniedrigung beginnt, wird in Maries Hand zur Waffe: Sie lernt, mit ihrem neuen Status umzugehen, baut eigene Netzwerke auf, und plant ihre Rückkehr nach Konstanz – mit allem, was sie hat. Lorentz schreibt akribisch recherchiert, mit einem Gefühl für die Gewalt jener Zeit, das nicht beschönigt. Ein Bestseller mit 6 Bänden und mehreren Verfilmungen.
Für wen lohnt es sich?
Für Historienroman-Fans
Wenn du Die Säulen der Erde oder Das Lächeln der Fortuna mochtest, ist das dein nächstes Buch.
Für Fans starker Frauenfiguren
Marie ist eine der wichtigsten weiblichen Heldinnen der deutschen Genre-Literatur.
Für lange Pendelfahrten
18 Stunden, die schneller vorbeigehen als 8.
Eher nichts für dich wenn …
Wer mit Gewaltdarstellung – inklusive sexueller Gewalt – nicht umgehen kann, sollte ein anderes Buch wählen. Lorentz beschönigt nichts.
„Wer mich erniedrigte, soll meinen Aufstieg fürchten. Denn ich vergesse keinen Namen.“




