
Ein ganzes Leben
Robert Seethaler
Andreas Egger lebt sein ganzes Leben in einem alpinen Dorf. Stillschweigend, hart arbeitend, einmal kurz liebend. Robert Seethalers stiller Welterfolg.
* Affiliate-Links
Worum geht es?
Robert Seethalers zweites Meisterwerk nach Der Trafikant. Andreas Egger wird in den frühen 1900er Jahren in ein Bergdorf gebracht, wo er als Pflegekind aufwächst, vom Bauern verprügelt wird, sich als Hilfskraft durchschlägt. Sein Leben ist ein einfaches, hartes – Arbeit, Wetter, eine kurze Liebe, der Krieg, Gefangenschaft, Rückkehr. Seethaler erzählt dieses Leben in gerade einmal 4 Hörstunden – und schafft es, dass man am Ende das Gefühl hat, ein ganzes Jahrhundert mitgelebt zu haben. Seethalers Sprache ist klar, knapp, ohne ein Wort zu viel. Eggers Leben ist nicht groß, nicht heroisch, nicht außergewöhnlich – und genau das macht das Buch zu einem Meisterstück. Eine Hymne auf die einfachen Leben, die meistens nicht erzählt werden.
Für wen lohnt es sich?
Für Roman-Liebhaber
Wenn dir Trafikant gefiel, ist das das stillere, melancholischere Buch von Seethaler.
Für Berg- und Naturmenschen
Eine Liebeserklärung an die Alpen und die Menschen, die dort leben.
Für Kurzhörer
An einem Abend durchhörbar – aber Wochen nachklingend.
Eher nichts für dich wenn …
Wer Dialoge und schnelles Erzählen braucht, wird mit Seethalers stiller Erzählweise nicht warm werden.
„Ein Leben kann lang sein und doch nicht mehr enthalten als ein einziges Stück Brot, geteilt mit einem geliebten Menschen.“




