Ich, Eleanor Oliphant
Gail Honeyman
Eleanor isst Tiefkühlpizza und trinkt am Wochenende Wodka. Sie geht zur Arbeit. Das war's. Bis Raymond aus der IT in ihr Leben tritt.
Worum geht es?
Gail Honeymans Debüt war einer der schönsten Überraschungserfolge der letzten Jahre – ein Roman, der Einsamkeit, Trauma und langsame Heilung mit so viel Witz und Wärme erzählt, dass man immer wieder in lautes Lachen ausbricht, kurz bevor man weint. Eleanor Oliphant ist 30, lebt in Glasgow und hat sich ein perfekt funktionierendes Leben eingerichtet: Sie geht zur Arbeit, redet mit fast niemandem, isst tiefgekühltes Essen und trinkt am Wochenende billigen Wodka. Telefongespräche mit "Mummy" gehören zum Programm – kalte, verletzende Gespräche, die sie nie hinterfragt. Doch als Eleanor sich in einen Musiker verliebt (den sie nur von der Bühne kennt) und gleichzeitig Raymond aus der IT in ihr Leben tritt, geraten ihre Routinen ins Wanken. Honeyman erzählt langsam, dass Eleanor traumatisiert ist – und wie Freundschaft heilen kann. Eines der schönsten Bücher der letzten Jahre.
Für wen lohnt es sich?
Für Feel-Good-Hörer mit Tiefgang
Wenn du Ein Mann namens Ove mochtest, ist Eleanor Oliphant das nächste Buch deiner Liste.
Für Einsamkeits-Erfahrene
Das Buch nimmt Einsamkeit ernst – ohne sie zu romantisieren.
Für Buchclubs
Reichlich Diskussionsstoff: Trauma, Heilung, Freundschaft, die kleine Heldenmoment des Alltags.
Eher nichts für dich wenn …
Wer dramatische Erzählbögen will, sollte umsteigen. Das hier ist Charakterstudie – langsam, tief, ohne große Wendungen.
„Manchmal heilt nicht die große Liebe. Manchmal heilt ein Kollege, der einfach da ist.“
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