
Girl on the Train
Paula Hawkins
Rachel fährt jeden Morgen den Pendlerzug nach London und beobachtet ein scheinbar perfektes Paar vom Fenster aus. Bis die Frau verschwindet.
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Worum geht es?
Paula Hawkins' Debüt war 2015 der überraschende Welterfolg – über 23 Millionen verkaufte Bücher, monatelang an der Spitze der Bestseller-Listen. Rachel ist eine geschiedene, alkoholkranke 30-Jährige, die jeden Morgen mit dem Vorortzug nach London fährt – obwohl sie längst keinen Job mehr hat. Aus dem Fenster beobachtet sie ein perfektes junges Paar in einem Garten an den Gleisen. Sie nennt sie Jess und Jason, sie sind ihre Phantasie eines glücklichen Lebens. Bis sie eines Tages liest: Jess (eigentlich Megan) ist verschwunden. Was Rachel weiß: Sie war an dem Abend in der Nähe – und kann sich an nichts erinnern. Hawkins arbeitet mit drei unzuverlässigen Erzählerinnen und einem präzisen Tempo. Verfilmt mit Emily Blunt.
Für wen lohnt es sich?
Für Gone-Girl-Fans
Wenn dir Gillian Flynn gefiel, ist Girl on the Train das nächste Pflichtbuch.
Für Pendler
Spielt zum Großteil in der S-Bahn – meta-mäßiges Pendler-Hörbuch.
Für Psychothriller-Liebhaber
Spannung aus inneren Zuständen, nicht aus Action – modernes Genre-Highlight.
Eher nichts für dich wenn …
Wer rasante Action will, wird Hawkins' inneres Erzählen langweilig finden. Es ist ein langsamer Sog.
„Aus dem Zug sieht ein Leben perfekt aus. Aus der Nähe sieht jedes Leben kaputt aus.“




