
Homo Deus
Yuval Noah Harari
Nach Sapiens schaut Harari in die Zukunft: Wenn Algorithmen alles wissen, was wird dann aus dem Menschen? Wird Homo sapiens zum Homo deus – oder verschwindet er ganz?
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Worum geht es?
Yuval Noah Hararis Nachfolger zu Sapiens ist ein Buch, das wie ein Kompass für die kommenden Jahrzehnte funktioniert. Wenn die Menschheit Krieg, Hunger und Krankheit weitgehend besiegt hat (Harari argumentiert: ja, das haben wir), was kommt dann? Die Antwort: Unsterblichkeit, künstliche Intelligenz, das Aufgehen in algorithmischen Strukturen. Wir werden zu Göttern – oder wir werden überflüssig. Harari springt zwischen Religion, Biotechnologie, Wirtschaftsgeschichte und Soziologie, um eine Welt zu beschreiben, in der Algorithmen besser entscheiden können, was wir wollen, als wir selbst. Das Buch ist provokant, manchmal zu allgemein, immer anregend. Wer Sapiens gemocht hat, kommt um Homo Deus nicht herum.
Für wen lohnt es sich?
Für Sapiens-Begeisterte
Die logische Fortsetzung – wer den Vorgänger genossen hat, wird hier weiterversorgt.
Für Tech-Optimisten und -Pessimisten
Hararis Diagnose ist nicht eindeutig. Es gibt Argumente für jede Position – und Stoff für die Debatte.
Für Sachbuch-Vielhörer
16 Stunden, die schneller vorbei sind, als du denkst. Holdorf trägt durch jeden Abschnitt.
Eher nichts für dich wenn …
Wer eindeutige Antworten oder optimistische Zukunftsbilder will, sollte ein anderes Buch wählen. Harari liefert vor allem Fragen.
„Der Mensch wird zum Gott. Oder zum Algorithmus. Vielleicht zu beidem.“
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