Playlist
Sebastian Fitzek
Ein Mädchen verschwindet. Zurück bleibt nur ihre Spotify-Playlist – und jemand spielt sie weiterhin. Fitzeks Roman über digitale Spuren und ihre Bedeutung.
Worum geht es?
Feline Jaeger verschwindet auf dem Heimweg vom Konzert. Auf der Suche stößt der ermittelnde Profiler Alexander Zorbach (bekannt aus Der Augensammler) auf eine Spotify-Playlist, die Feline angelegt hat – und die jemand kontinuierlich abspielt. Wer? Sie selbst? Ihr Entführer? Ein Toter? Über die Songs, ihre Texte und Zeitstempel beginnt Zorbach, eine Spur zu lesen, die in eine erschütternde Familiengeschichte führt. Sebastian Fitzeks Roman von 2021 spielt mit dem Konzept digitaler Identität – wir hinterlassen heute Spuren in Form von Playlists, Likes, Likes wie nie zuvor. Was passiert, wenn jemand diese Spuren benutzt, um uns zu finden – oder zu manipulieren? Ein moderner Thriller mit cleverem Aufhänger.
Für wen lohnt es sich?
Für Musik-Begeisterte
Wer Songs und Texte als Spur lesen will, findet hier den Genre-Roman dazu.
Für Zorbach-Fans
Wiedersehen mit der Figur aus Der Augensammler – diesmal weniger düster, dafür cleverer.
Für Datenschutz-Bewusste
Das Buch zeigt eindringlich, was unsere digitalen Spuren verraten können.
Eher nichts für dich wenn …
Wer die brutale Härte aus Augensammler oder Insasse erwartet, wird Playlist als zu zahm empfinden. Es ist subtiler.
„Jeder Song, den du speicherst, erzählt mehr über dich, als du selbst weißt.“
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