
Schneemann
Jo Nesbø
In Norwegen verschwinden Mütter. Vor ihren Häusern stehen Schneemänner. Harry Hole jagt einen Serienmörder, der mit ihm spielt.
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Worum geht es?
Der erste Schneefall der Saison – und in Oslo verschwindet eine junge Mutter. Vor ihrem Haus steht ein Schneemann. Harry Hole, der bekannteste Ermittler der skandinavischen Krimi-Welle, erkennt das Muster: Es ist nicht der erste Fall, und es wird nicht der letzte sein. Jo Nesbø, der König des Nordic Noir, treibt seine Leser durch einen Plot, der ständig die Richtung wechselt – jede neue Spur entpuppt sich als Sackgasse, jede vermeintliche Lösung als nächstes Rätsel. Schneemann ist Teil 7 der Harry-Hole-Reihe, funktioniert aber als Einstieg. Verfilmt wurde der Roman 2017 mit Michael Fassbender, doch das Buch ist um Längen besser: Es nimmt sich Zeit, lässt die Kälte spüren und endet mit einem Schlussbild, das man so schnell nicht vergisst.
Für wen lohnt es sich?
Für Nordic-Noir-Fans
Wenn du Henning Mankell oder Stieg Larsson magst, ist Nesbø Pflicht.
Für Serienermittler-Liebhaber
Harry Hole ist eine der besten Figuren des Genres – komplex, fehlerhaft, immer nachvollziehbar.
Für lange Winterabende
Skandinavische Atmosphäre, knapp 14 Stunden Hörzeit, perfekt zum Eintauchen.
Eher nichts für dich wenn …
Wer keine düsteren Krimis erträgt, in denen Frauen brutal sterben, sollte ein anderes Buch wählen – Nesbø spart nicht an Härte.
„Wenn der erste Schnee fällt, kommt er wieder. Und er ist nicht allein.“




