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Cover von Tintenherz – Cornelia Funke
FantasyKinderbuch

Tintenherz

Cornelia Funke

4.8(24.700 Bewertungen) 16 Std. 11 Min. Rainer StreckerErschienen: 2003

Mo kann Figuren aus Büchern in die Realität lesen. Eines Tages liest er versehentlich seine Frau hinein – und einen Bösewicht heraus. Cornelia Funkes Welterfolg.

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Worum geht es?

Mo, ein Buchbinder, hat eine besondere Gabe: Wenn er laut vorliest, kann er Figuren aus den Geschichten in die Wirklichkeit holen. Vor zwölf Jahren ist ihm dabei ein Unfall passiert – er hat seine Frau Resa in das Buch Tintenherz hineingelesen, und im Tausch kam der Bösewicht Capricorn heraus. Seitdem versteckt er sich mit seiner Tochter Meggie. Als Capricorn sie aufspürt, beginnt eine Jagd, die zwischen unserer Welt und der Welt der Bücher hin und her wechselt. Cornelia Funke schreibt für Kinder und Erwachsene gleichzeitig: voller Liebe zu Büchern, voller Spannung und mit einer Sprachkraft, die selten ist. Das Hörbuch in Rainer Streckers Lesung ist Kult – jede neue Figur bekommt eine eigene Stimme, jeder Ort eine eigene Atmosphäre.

Kurzfazit

Tintenherz ist eines der besten Hörbücher für Menschen, die Bücher nicht nur lesen, sondern als Orte empfinden. Cornelia Funke nimmt die Idee des Vorlesens wörtlich: Figuren können aus Geschichten herausfallen, mit allen Folgen. Das ist fantasievoll, aber nie beliebig. Rainer Strecker passt hervorragend, weil seine Lesung den Figuren eigene Konturen gibt und die Tintenwelt nicht nach Kinderbuchroutine klingen lässt.

Hörerlebnis

Rainer Strecker liest mit großer Bandbreite. Meggie, Mo, Staubfinger und Capricorn bekommen eigene Stimmen, ohne dass die Lesung unruhig wird. Bei 16 Stunden trägt das viel. Tintenherz eignet sich gut für Familien mit älteren Kindern, aber auch für Erwachsene, die eine Bücherfantasy ohne Zynismus suchen. Die Sprache ist bildhaft, deshalb lohnt sich konzentriertes Hören.

Was hängen bleibt

Was Tintenherz als Hörbuch ausmacht

Vorlesen wird zur Gefahr

Die Grundidee ist stark: Worte holen Figuren in die Welt. Dadurch bekommt jede Leseszene eine echte Spannung.

Meggie wächst in die Geschichte hinein

Die Hauptfigur bleibt nicht nur Zuschauerin. Das Hörbuch begleitet sie dabei, die Gabe ihres Vaters zu verstehen.

Rainer Strecker prägt die Tintenwelt

Seine Stimmen machen die vielen Figuren unterscheidbar. Besonders Staubfinger und Capricorn bleiben hängen.

Die Liebe zu Büchern ist spürbar

Tintenherz spricht Hörer an, die Bücher als mehr sehen als Handlung. Es geht auch um Sprache, Angst und Trost.

Für wen lohnt es sich?

Für Buchliebhaber jeden Alters

Eine Liebeserklärung an Geschichten, an das Vorlesen, an die Magie der Sprache.

Für Familien mit älteren Kindern

Gemeinsam hörbar ab etwa 10. Eltern werden ebenso gefesselt wie Kinder.

Für Cornelia-Funke-Neulinge

Idealer Einstieg in Funkes Werk – sie ist eine der besten deutschen Erzählerinnen.

Eher nichts für dich wenn …

Wer Fantasy nur mit erwachsenen Helden mag, wird Meggie als Hauptfigur ungewohnt finden. Aber: Sie wächst während der Trilogie mit.

Worte können töten. Aber sie können auch Welten erschaffen.

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