Tschick
Wolfgang Herrndorf
Maik, 14, und Tschick, russischer Außenseiter, klauen einen Lada und fahren los. Wohin? Egal. Wolfgang Herrndorfs Roadtrip-Klassiker.
Worum geht es?
Wolfgang Herrndorfs Roman wurde nach Erscheinen 2010 sofort Kult – nicht nur unter Jugendlichen, sondern bei jeder Altersgruppe. Maik Klingenberg, 14, ist Außenseiter in seiner Berliner Klasse. Seine Eltern sind unglücklich, sein Sommer scheint ruiniert. Bis Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, ein russlanddeutscher Außenseiter mit krimineller Vergangenheit, in seinem Leben auftaucht – mit einem geklauten Lada. Die beiden machen sich auf einen Roadtrip ohne Plan, ohne Karten, ohne Ahnung. Was passiert, ist Coming-of-Age in Reinkultur: Erste Lieben, erste Verluste, die ganze Bandbreite des Lebens in fünf Stunden Hörzeit. Herrndorf – kurz darauf an Hirntumor erkrankt und gestorben – hat in diesem Buch einen Ton getroffen, den niemand vor oder nach ihm so erreicht hat. Pflichtlektüre.
Für wen lohnt es sich?
Für Roadtrip-Liebhaber
Ein deutsches On the Road – nur kürzer, witziger, tiefer.
Für YA-Hörer und Erwachsene
Eines der wenigen Bücher, das beide Altersgruppen gleich stark anspricht.
Für Pendler
Knapp 5 Stunden – an einem langen Wochenende durchhörbar.
Eher nichts für dich wenn …
Wer Romane mit klaren Plot-Strukturen braucht, wird sich an dem mäandernden Roadtrip reiben.
„Man kann nicht alles haben. Aber man kann auf eine Reise gehen, von der man weiß: Sie war es wert.“
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