Der Gesang der Flusskrebse
Delia Owens
Im Marschland von North Carolina wächst Kya allein auf, von allen "Marsch-Mädchen" genannt. Als ein Mann tot aufgefunden wird, gerät sie unter Verdacht.
Worum geht es?
Delia Owens' Debütroman wurde zum globalen Phänomen: über 15 Millionen verkaufte Exemplare, 168 Wochen auf der New York Times Bestseller-Liste. Im Marschland von North Carolina lebt Kya Clark, von ihrer Familie verlassen, von der Gemeinschaft gemieden. Sie wird das "Marsch-Mädchen" genannt, von allen mit Argwohn betrachtet. Sie liest die Natur wie ein Buch, kennt jede Pflanze, jeden Vogel, jeden Wind. Als 1969 der Sohn des reichsten Mannes der Stadt tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf Kya. Owens, selbst Wildbiologin, verwebt einen Krimi-Plot mit einer atemraubenden Naturbeschreibung und einer Coming-of-Age-Geschichte voller Tiefe. Ein Buch, das gleichzeitig zart und brutal, romantisch und ernüchternd ist.
Für wen lohnt es sich?
Für Roman-Liebhaber mit Naturbezug
Wer Bücher sucht, in denen Landschaft mitspielt, findet hier ein Meisterstück.
Für Krimi-Fans, die Tiefe wollen
Der Krimi-Plot ist solide, das Drumherum großartig. Beides zusammen funktioniert hervorragend.
Für Lesekreise
Stoff für stundenlange Diskussionen: Schuld, Außenseitertum, Naturphilosophie.
Eher nichts für dich wenn …
Wer schnelle Krimi-Action will, sollte hier nicht beginnen. Owens nimmt sich Zeit, malt aus, beschreibt die Marsch in epischer Breite.
„Die Marsch kennt keine Lüge. Wer in ihr lebt, lernt, dass nur die Natur die ganze Wahrheit erzählt.“
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