
Abbitte
Ian McEwan
Im Sommer 1935 macht die 13-jährige Briony eine Aussage, die das Leben dreier Menschen zerstört. Ian McEwans Roman über Schuld und das Nicht-Wiedergutmachen.
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Worum geht es?
Ian McEwans Roman aus dem Jahr 2001 gilt als sein Meisterwerk und einer der wichtigsten Romane des frühen 21. Jahrhunderts. England, Sommer 1935. Die 13-jährige Briony Tallis, ambitionierte Hobby-Schriftstellerin, beobachtet eine Szene zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia und Robbie, dem Sohn der Hausangestellten. Sie versteht sie falsch. In der Folge gibt sie eine Aussage ab, die zur Verurteilung Robbies wegen Vergewaltigung führt. Jahre später, der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen, versucht Briony, ihren Fehler wiedergutzumachen – aber kann eine Schuld wie diese je gesühnt werden? McEwan schreibt mit kalter Präzision, fast schmerzhafter Klarheit. Verfilmt mit Keira Knightley und James McAvoy. Ein Buch, das hängenbleibt.
Für wen lohnt es sich?
Für Liebhaber großer Romane
McEwan auf dem Höhepunkt seiner Kunst – sprachlich brilliant, emotional gnadenlos.
Für Filmfans
Wenn dir der Film gefiel: Das Buch ist tiefer und schmerzhafter.
Für Schuld-und-Sühne-Themen
Eine moderne Variante des klassischen Themas. Dostojewski hätte das Buch gefallen.
Eher nichts für dich wenn …
Wer ein versöhnliches Ende braucht, wird McEwans kompromisslose Erzählweise hart finden.
„Eine Lüge, die ein Leben zerstört, ist die schwerste aller Bürden. Sie wiegt umso mehr, je länger man sie kennt.“




