
Der Steppenwolf
Hermann Hesse
Harry Haller, halb Mensch, halb Wolf – ein Außenseiter, der das Bürgertum verachtet und doch nach ihm sehnt. Hermann Hesses Klassiker über die geteilte Seele.
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Worum geht es?
Hermann Hesses Roman aus dem Jahr 1927 gehört zu den meistgelesenen deutschen Romanen des 20. Jahrhunderts – besonders in den 60er und 70er Jahren feierte er ein Wiederaufleben als Gegenkultur-Manifest. Harry Haller, der Steppenwolf, ist ein Intellektueller in den 40ern, der zwischen zwei Naturen gefangen ist: dem zivilisierten Bürger und dem wilden Wolf in ihm. Er verachtet die spießige Gesellschaft, sehnt sich aber nach ihrer Wärme. Verzweifelt vor dem Suizid, trifft er auf Hermine – eine geheimnisvolle junge Frau, die ihn zu Tanz, Drogen und schließlich ins "Magische Theater" führt. Hesses Roman ist halb Reflexion über das Bürgertum, halb halluzinatorische Reise, in der Identitäten zerfallen. Schwer zu lesen, aber tief beeindruckend. Ein Klassiker, den man irgendwann gehört haben muss.
Für wen lohnt es sich?
Für Klassiker-Leser
Wer deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts kennenlernen will, kommt nicht an Hesse vorbei.
Für Außenseiter und Bürgerkritiker
Wenn du dich von Konventionen abgestoßen fühlst, findest du hier deinen literarischen Vorgänger.
Für Philosophie-Interessierte
Hesses Auseinandersetzung mit Identität und Spaltung ist literarischer Existenzialismus.
Eher nichts für dich wenn …
Wer modernes, schnelles Erzählen erwartet, wird mit Hesses dichter, mäandrierender Sprache kämpfen. Es ist anstrengend – im besten Sinne.
„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“




