
Der Prozess
Franz Kafka
Josef K. wird verhaftet, ohne dass ihm gesagt wird, weshalb. Kafkas weltberühmter Albtraum-Roman, der schon 1925 erfasste, wie Bürokratie töten kann.
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Worum geht es?
An seinem 30. Geburtstag wird Josef K. verhaftet. Niemand sagt ihm, weshalb. Niemand sagt ihm, wer ihn anklagt. Der Prozess läuft – aber wo? Vor wem? Mit welchen Anschuldigungen? Franz Kafkas unvollendeter Roman, posthum von Max Brod veröffentlicht, ist eines der einflussreichsten Werke des 20. Jahrhunderts. K. versucht, sich zu wehren, durch Anwälte, durch Beziehungen, durch eigene Recherche – und wird immer tiefer in eine Bürokratie hineingezogen, die niemand mehr versteht. Es ist ein Albtraum, der schon 1925 vorwegnahm, was im 21. Jahrhundert in modernisierter Form Realität wurde. Kafkas Sprache ist klar, fast nüchtern, was den Albtraum erst voll wirken lässt. Ein Klassiker, der nichts an Aktualität verloren hat.
Für wen lohnt es sich?
Für Klassiker-Liebhaber
Wer die Weltliteratur des 20. Jahrhunderts erschließen will, muss Kafka gelesen haben.
Für Bürokratie-Geschädigte
Das Buch ist 100 Jahre alt und beschreibt deine Erfahrung mit dem Bürgeramt erstaunlich präzise.
Für philosophisch Interessierte
Der Prozess ist Existenzialismus in Romanform – Camus und Sartre haben hier gelernt.
Eher nichts für dich wenn …
Wer in Romanen klare Antworten und ein verständliches Plot will, wird verzweifeln. Kafkas Buch verweigert systematisch jede Auflösung.
„Wie ein Hund! sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben.“




