
Drachenläufer
Khaled Hosseini
Im Kabul der 70er Jahre verraten zwei Jungen ihre Freundschaft. Khaled Hosseinis Welterfolg über Schuld, Heimat und die Wege zur Vergebung.
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Worum geht es?
Khaled Hosseinis Debütroman aus dem Jahr 2003 wurde zu einem der wichtigsten Bücher der 2000er Jahre – über 31 Millionen verkaufte Exemplare, in 70 Sprachen übersetzt. Amir und Hassan wachsen im Kabul der 70er Jahre auf – beste Freunde, obwohl Amir der reiche Sohn ist und Hassan sein Diener, ein Hazara. Beim Drachenfest 1975 geschieht etwas, das ihre Freundschaft zerstört – ein Verrat, den Amir sein Leben lang mit sich tragen wird. Hosseini erzählt von dort aus eine Geschichte, die durch die sowjetische Besatzung, das Taliban-Regime und Amirs Emigration in die USA führt. Es ist ein Buch über Schuld, Heimat, Vergebung – und über die Frage, ob man die größten Fehler seines Lebens je wiedergutmachen kann. Schmerzhaft schön.
Für wen lohnt es sich?
Für Roman-Liebhaber mit politischem Interesse
Afghanistan-Geschichte erzählt als persönliches Drama – die ideale Mischung.
Für emotional offene Hörer
Das Buch geht tief. Tränen sind eingeplant.
Für Hosseini-Einsteiger
Sein bekanntestes Werk – idealer Einstieg in den Autor.
Eher nichts für dich wenn …
Wer Geschichten über Verrat an Kindern schwer erträgt, sollte vorsichtig sein – Hosseini beschönigt nichts.
„Für dich tausendmal. Diese vier Worte sind das, was Freundschaft bedeutet – und das, was Schuld unauslöschlich macht.“




