
Schuld und Sühne
Fjodor M. Dostojewski
Der Student Raskolnikow erschlägt eine Pfandleiherin – um zu beweisen, dass er ein Übermensch ist. Dostojewskis psychologisches Meisterwerk.
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Worum geht es?
Fjodor Dostojewskis Roman aus dem Jahr 1866 ist einer der wichtigsten Romane der Weltliteratur. Der mittellose Student Rodion Raskolnikow lebt in Petersburger Armut und entwickelt eine Theorie: Außergewöhnliche Menschen dürfen über das Gesetz hinweg handeln, wenn es einem höheren Zweck dient. Um seine Theorie zu beweisen, erschlägt er eine alte Pfandleiherin – und ihre Schwester, die zufällig auftaucht. Was folgt, ist nicht die Verbergung des Verbrechens, sondern Raskolnikows innere Zersetzung. Schuld, Angst, Stolz, Selbstrechtfertigung – alle psychologischen Stürme der Schuld werden auseinandergenommen. Dostojewski hat in diesem Roman die moderne Psychologie vorweggenommen und gleichzeitig eine zeitlose Diskussion über Moral, Religion und das Wesen des Menschen geführt. Pflichtprogramm.
Für wen lohnt es sich?
Für Klassiker-Liebhaber
Wenn du die russischen Großmeister lesen willst, ist das der ideale Einstieg.
Für Philosophie-Interessierte
Moralfragen, Existenzialismus, die Grenzen des Übermenschen – alles im Roman verhandelt.
Für Krimi-Fans mit literarischem Anspruch
Es ist ein Krimi – aber einer, in dem die Frage nicht ist, ob der Täter gefasst wird, sondern wie er an sich selbst zerbricht.
Eher nichts für dich wenn …
Wer schnelle Plots und kurze Kapitel braucht, wird mit Dostojewskis langen inneren Monologen kämpfen.
„Ein Mensch, der zu allem schweigen kann, ist überall am Platz – und überall verloren.“




